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Magazin des Instituts für Interne Kommunikation e.V.

Institut für Interne Kommunikation e.V. gegründet

August 7, 2017

Nach der offiziellen Eintragung ins Vereinsregister des Amtsgerichtes Dortmund am 2. August hat das Institut für Interne Kommunikation jetzt seine Aktivität aufgenommen. Der gemeinnützige Verein tritt laut Satzung für eine auf Dialog und Wertschätzung ausgerichtete Kommunikationskultur in Unternehmen und Organisationen ein. Eine offene interne Kommunikation ist „ein ökonomischer und sozialer Schlüsselfaktor".

 

Zum Vorsitzenden wählten die Gründungsmitglieder Michael Kalthoff-Mahnke (Dortmund). Der Fachjournalist und Experte für Interne Kommunikation hat sich nach siebenjähriger Tätigkeit als Geschäftsführer der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG, Berlin) im Frühjahr dieses Jahres wieder selbstständig gemacht. Sein Stellvertreter ist in der Branche auch kein Unbekannter: Hermann-Josef Berg (Heidesheim). Der freie Wirtschaftsjournalist und Kommunikationsprofi ist seit 25 Jahren selbstständig und besitzt 30 Jahre Erfahrung in der Internen Kommunikation. Dieter Schmidt (Rüsselsheim), der viele Jahre Kommunikationsdirektor bei Opel war und heute als Kommunikationsberater tätig ist, fungiert als Schatzmeister. Weitere Gründungsmitglieder sind Wolfgang Eck (Weilburg), Jörg-Michael Junginger (Mainz), Martin Kämper (Trebur), Torsten Kirchmann (Mainz), Dr. Hans Klose (Frankfurt/Main) und Ulrich Nies (Worms), Leiter der Clariant-Unternehmenskommunikation für Europa und ehemals langjähriger DPRG-Präsident.

 

Das Institut für Interne Kommunikation will das Wissen und praxisnahe Umsetzen wertschätzender Mitarbeiterkommunikation durch Veranstaltungen, Projekte, Auszeichnungen, Publikationen und wissenschaftlicher Erkenntnisse fördern. Begleitet wird der Vorstand deshalb von einem wissenschaftlichen Beirat, dem die Professoren Dr. M. Bjørn von Rimscha (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz), Dr. Holger Sievert (Hochschule Macromedia, Köln) und Dr. Angela Bittner-Fesseler (SRH Fernhochschule, Riedlingen) angehören.

 

 

Beispiel Autoindustrie zeigt: Wieder mehr Vertrauen nötig

 

„Die aktuellen Entwicklungen in der Automobilindustrie machen deutlich, dass Mitarbeiter unbedingt wieder mehr Vertrauen in ihre Unternehmensführungen und Manager brauchen", ist Michael Kalthoff-Mahnke überzeugt. Ohne das Vertrauen der Belegschaft werde es schwer fallen, zum einen die Unternehmensziele zu erreichen und zum anderen die Mitarbeiter zu Botschaftern der Unternehmen zu machen. Kalthoff-Mahnke: "Vertrauen entwickelt sich nur in Zusammenarbeit und Kommunikation – funktioniert dies, dann ist Vertrauen das Schmiermittel der Wirtschaft!“

 

„Fakt ist“, so Hermann-Josef Berg, „dass ein Großteil von Mitarbeitern hierzulande unzufrieden mit ihren Arbeitgebern ist, weil es an zwei zentralen Voraussetzungen mangelt: ein gutes Arbeitsklima und Wertschätzung. Ein attraktives Gehalt und gute Aufstiegschancen sind weniger wichtig.“

 

Die Indizien sind eindeutig: Der „Engagement Index 2016“ der Unternehmensberatung Gallup Deutschland (Berlin) beklagt unverändert die geringe bis keine Bindung von Mitarbeitern an ihr Unternehmen. Der damit einhergehende Produktivitätsverlust koste die deutschen Firmen jährlich 80 bis 105 Milliarden Euro.

 

Leitlinien für wertschätzende Mitarbeiterkommunikation

 

Noch erschreckender finden Kalthoff-Mahnke und Berg die Ergebnisse des „Trust Barometers 2017“ der Kommunikationsagentur Edelman.ergo (Frankfurt am Main). Demnach halten nur knapp ein Drittel von 33.000 Befragten in 28 Ländern Aussagen von Vorständen für glaubwürdig. Nicht zuletzt deshalb will das Institut für Interne Kommunikation unter anderem Leitlinien für eine wertschätzende Mitarbeiterkommunikation entwickeln, gemeinsam mit Partnern in Wirtschaft, Behörden und Hochschulen.

 

 

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