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Magazin des Instituts für Interne Kommunikation e.V.

ING-DiBa und Territory CTR räumen ab

Die Gewinner der zweiten Ausschreibung des EWA Award stehen fest. Für 2018 wurden 15 Preisträger in neun Kategorien ausgezeichnet, teilte das Institut für Interne Kommunikation (Dortmund) mit. Es ist der Veranstalter dieses Medienpreises für Interne Kommunikation. Die Preisverleihung fand am 8. Februar beim Transport- und Logistikunternehmen Hapag-Lloyd in Hamburg statt. Eine elfköpfige Jury hatte zuvor die Einreichungen tagelang geprüft und bewertet.

Großer Gewinner bei der Preisverleihung EWA Award 2018 war die Mitarbeiterzeitschrift Du Sie siegte in drei Kategorien. Jana Teilmann von der betreuenden Agentur Planet C freut sich darüber genauso wie Jury-Mitglied Martin Kämper. Foto: IIK/hjb.

Die Direktbank ING-DiBa (Frankfurt) gewann gleich in drei Kategorien. Das Mitarbeitermagazin Du erhielt als bestes Printprodukt Gold. Silber gab es für die Crossmedia der internen Mitarbeitermedien, wobei die Digitalausgabe www.du.ing-diba.de auch öffentlich zugänglich ist. Zusätzlich sicherte sich dieses Medium den Preis für eine herausragende Bildsprache, weil sehr gute, authentische Mitarbeiterfotos verwendet würden. Wie nach der Preisverleihung bekannt wurde, soll die Du allerdings eingestellt werden.

Probleme bald auch für Preisträger 361° der Nord LB?

Mit Silber in der Kategorie Print musste sich der Vorjahressieger 361° der Norddeutsche Landesbank begnügen. Dafür heimste das Nord LB-Medium eine Urkunde für den besten Titel ein. Wie es hieß, stehe eine Kürzung des 361°-Etats trotz der erneuten finanziellen Schwierigkeiten dieses Kreditinstitutes der Bundesländer Niedersachsen und Sachsen-Anhalt noch nicht zur Debatte.

Jeweils Bronze sicherten sich die Mitarbeiterzeitschriften Die Profis vom Technischen Service des Wohnungsunternehmens Vonovia und now der Bayer Business Services. Diese Dienstleistungsgesellschaft des Chemie/Pharma-Konzerns konnte die Jury auch mit der besten Grafik überzeugen.

Offene Fehlerkultur: preisgekrönte „Lernquelle“

Weil sich das Institut für interne Kommunikation der wertschätzenden Mitarbeiterkommunikation verschrieben hat, wird auch dafür ein Preis ausgelobt. Er ging in diesem Jahr an das Vodafone-Medium Digital Health. Wertgeschätzt wurde damit ein Beitrag über eine offene Fehlerkultur. Dies dokumentiere ein Umdenken im Unternehmen. Strebte die Wirtschaft bislang eher nach der Null-Fehler-Kultur, lassen zeitgemäß agierende Firmen Fehler mittlerweile als „Lernquelle“ zu.

Für das „beste Storytelling“ wurde hello Haribo ausgezeichnet. Auch wenn der Süßwarenkonzern jüngst eher Schlagzeilen mit schlechten Arbeitsbedingungen bei Zulieferern in Brasilien machte, in diesem Fall gab es keinen Widerspruch. Preisgekrönt wurde der Beitrag „Von Istanbul aus zu 500 Millionen Menschen“. Darin geht es um Haribo-Produkte für Muslime, die zum Ende des Fastenmonats Ramadan das Zuckerfest feiern.

In der Kategorie „Online-Magazin“ konnte das SB-Warenhaus real,- seinen Vorjahreserfolg wiederholen. Zum „Aufsteiger des Jahres“ wurde die Mitarbeiterzeitschrift teamplayer des Flüssiggasversorgers Progas gekürt.

Diese Medien überzeugten die EWA Award-Jury in der Ausschreibung 2018.

Neue Kategorie „Crossmedial“ angenommen

Erstmals berücksichtigte der EWA Award auch Einreichungen in der Kategorie „Crossmedial“. Hier wird bewertet, wie ein Unternehmen die modernen Medien mit welchen Themen und Anwendungslösungen in die Mitarbeiterkommunikation einbezieht. Außer dem Gold für „Digital Health“ von Vodafone gab’s jeweils Silber für das Projekt „FC Sportpost“ der Deutschen Post und die „Du“ der Ing-DiBa. Bronze verdiente sich das Chemie/Pharma-Unternehmen Merck.

Jury-Mahnung: Informationen von unten nach oben nicht vergessen

„Das Geschäft mit Mitarbeitermedien liegt heute weitgehend in den Händen von mehr oder weniger großen Corporate Publishing-Agenturen“, sagte Jury-Vorsitzender Hermann-Josef Berg. Auch wenn sich dadurch die Qualität dieses Marktbereiches vor allem optisch und in den medialen Angeboten in den letzten 25 Jahren deutlich verbessert habe, sieht Berg noch inhaltliche Defizite. Seiner Meinung nach müssten diese Medien weiterhin darauf achten, dass die Berichterstattung zum einen nicht zu sehr „von oben nach unten“ stattfindet und zum anderen auch in den journalistischen Stilmitteln variabler werden“. Mit sechs Auszeichnungen erwies sich die Kommunikations- und Werbeagentur Territory CTR als häufigster prämierter Einreicher.

Der EWA Award 2018 kürte jetzt 15 Preisträger in neun Kategorien. Sie präsentierten sich, gemeinsam mit einigen Juroren, zum Erinnerungsfoto bei Hapag-Lloyd in Hamburg. Foto: IIK/Kämper.

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Hermann-Josef Berg.

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